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Grüß Gott, werter Besucher!
Gedichte sind töfte. Sie sind ein redliches Gegenstück zu unzüchtigem Hipf-Hüpf, oder anderem Sprechgesang.
Sie beruhigen die Nerven und rufen christliche Emotionen hervor. Darum möchte ich Ihnen hier einige Perlen aus meiner Sammlung selbstgeschriebener Gedichte präsentieren.
Ode des Sommers
Oh, du berührst mein Herz so sanft,
lieblich sollst du fliegen,
hereingesetzt und aufgeschlossen
verhältst du dich so friedlich!
Oh, wie du auch in dieser Zeit,
nächstenliebe walten lässt,
so zeigst du mir, dass du es bist,
herein mit dir, mein Freund.
Satanisten
Schwarz gekleidet, dämonisch gestimmt,
so bist du da, doch sollst du nicht,
du bist ein Satanist!
Entschwinde mir, du böses Wesen,
sonst waltet mein Rohrstock seines Amtes,
du willst es so, nun setzt es Hiebe,
dann bist auch du ein guter Christ.
Nächstenliebe
Wenn du einen Menschen siehst,
so habe ihn doch gern,
die Bibel sagts dir,
Nächstenliebe ist so schön.
Drum helfet Euch,
und mögt Euch selbst,
doch vergesset nicht die andren.
Liebe Gottes (von Frau Wolf)
Gleich dem sachten Winde übers Gras
Streift die Botschaft Gottes die Herzen.
Besonders für jene die den Toten Gedenken,
in Kirchen beim Zünden der Kerzen.
All jenen fromm Gesinnten wird Gott gnädig sein,
all jenen bös Verirrten, hoffentlich,
den rechten Weg zum Himmel weisen,
oder sie nehmen ins strenge Gericht.
So komme alles Recht der Welt,
das die gläubigen Menschen vereint,
die Ungläubigen entzweiht,
von droben aus dem Himmelszelt.
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